Welche Daten werden bei größeren Forstbetrieben wichtig?
- Forstliche Betriebsfläche und Holzbodenfläche
- Waldaufbaustruktur nach Baumart und Altersklasse
- Durchschnittlicher Holzvorrat je Hektar in Erntefestmetern ohne Rinde (Efm o. R.)
- Flächenanteil labiler bzw. wechselfeuchter Standorte
- West- und Süd-West-Expositionen
- Sturm-Schadholzmengen und Schadenflächen der vergangenen Jahre
- Gewünschte Deckungen und besondere Beratungsschwerpunkte
Waldwert ist nicht gleich Holzverkaufserlös
Der stehende Bestand ist zugleich Vermögenswert und Produktionsmittel. Bei einem Großschaden geht nicht nur heute verkäufliches Holz verloren. Auch Bestandsbegründung, Pflege, Zuwachs und die zeitliche Nutzung des Waldes spielen eine Rolle. Deshalb sollte der Versicherungswert fachlich aus Bestands- und Wertstruktur hergeleitet werden.
Sturm: Festmeter oder Hektar
In der Sturmversicherung können je nach Tarif und Vereinbarung unterschiedliche Entschädigungsmodelle relevant sein. Welches Modell sachgerecht ist, hängt von Datenqualität, Betriebsstruktur und gewünschter Planbarkeit ab. Maßgeblich sind das konkrete Angebot und die Versicherungsbedingungen.
Holzverwendung und Vermarktung mitdenken
Für einen Forstbetrieb endet die Risikobetrachtung nicht beim stehenden Baum. Nach Einschlag und Aufarbeitung entstehen andere Risiken: Polterbrand, Lagerung, Qualitätsverlust, Transport, Haftung beim Verladen und schließlich der Übergang des wirtschaftlichen Risikos beim Holzverkauf.
Waldversicherung über 25 ha anfragen
Die Angaben orientieren sich an den für die individuelle Risikoeinschätzung benötigten Forstdaten. Pflichtfelder sind mit gekennzeichnet. Unbekannte Werte können Sie als „nicht bekannt“ kennzeichnen.
Sie haben die Daten bereits in einem Dokument oder einer Forsteinrichtung? Für den ersten Kontakt können Sie das Formular mit den Eckdaten absenden und vorhandene Unterlagen anschließend per E-Mail übermitteln.