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Wald-Sturmversicherung: Schutz bei Sturm und Schneebruch

Sturm kann nicht nur Bäume werfen. Er kann unreife Bestände zur Zwangsnutzung machen, den Holzmarkt mit Schadholz belasten und den Betriebsplan für Jahre verändern.

Was ist in der Sturmversicherung versichert?

Die AXA beschreibt den Versicherungsschutz für Schäden durch Sturm und Schneebruch am stehenden Waldbestand. Die Entschädigung wird als vereinbarte pauschale Versicherungssumme pro Hektar Sturmschadenfläche oder alternativ pro Festmeter Schadholz ausgestaltet.

Zwei Entschädigungsmodelle

ModellWann es gut passtWorauf zu achten ist
Festmeter SchadholzGrößere Forstbetriebe mit belastbaren Vorrats- und EinschlagsdatenVereinbarter Betrag je Festmeter, Schadenmengen und Selbstbehaltsgrenzen
Hektar SchadenflächeFlächenorientierte Bewertung eines GroßschadensVereinbarte Summe je Hektar und Definition der Schadenfläche

Welche Faktoren beeinflussen den Beitrag?

  • Risikolage
  • Größe der Waldfläche
  • Baumarten und Altersklassenaufbau
  • Holzvorrat
  • Flächenanteil wechselfeuchter bzw. labiler Standorte
  • West- und Süd-West-Exposition
  • Gewählte Versicherungssumme
  • Sturmschadenverlauf
Kein Holzpreis-Future: Die Sturmversicherung ist keine Garantie für einen bestimmten Marktpreis des Holzes. Sie arbeitet mit den vertraglich vereinbarten Entschädigungsmodellen. Markt- und Erlösrisiken müssen deshalb vom versicherten Sturmschaden getrennt werden.

Nach dem Sturm: Schadholz, Lagerung und Verkauf

Sobald Bäume eingeschlagen und als Schadholz aufgearbeitet sind, stellt sich die Frage nach Lagerung, Brand, Transport, Diebstahl, Qualitätsverlust und Verkauf. Diese Risiken sind nicht automatisch identisch mit der Deckung des stehenden Bestands.

Sturmdeckung für Ihren Bestand prüfen

Bei größeren Forstbetrieben lohnt eine Kalkulation auf Basis der tatsächlichen Bestands- und Vorratsdaten.

Ab 25 ha individuell